FDP.Die Liberalen
Opfikon-Glattbrugg
Ortspartei Opfikon-Glattbrugg
19.01.2020

Jelka Plüss im Interview

Jelka Plüss kandidiert für die FDP.Die Liberalen am 9. Februar für den freien Sitz in der Schulpflege, der schon bisher von der FDP besetzt war. Die FDP freut sich, damit erneut eine Kandidatin vorschlagen zu können, die nicht nur als Mutter, sondern auch aus nebenberuflicher Tätigkeit Erfahrung in Schulfragen sammeln konnte.

Die Speditionsfachfrau kam 2011 nach Opfikon und wohnt heute im Glattpark. Zuvor lebte sie während 10 Jahren in Australien, dann in Neuseeland und lernte dank ihrer zwei heute 16- und 13jährigen Söhne auch das dortige Schulsystem kennen. Gegen Schluss dieser Jahre auf der andern Seite des Globus absolvierte sie eine Erziehungsausbildung und praktizierte positive Erziehungsmethoden im Kindergarten. „Das war eine sehr lehrreiche Zeit“, blickt sie heute zurück. In Opfikon engagierte sie sich denn auch rasch im Elternrat, zuerst in der Schulanlage Mettlen, dann in der Schulanlage Oberhausen. Nun, da beide Söhne im Teenager-Alter sind, sieht sie die Zeit gekommen, sich als Mitglied der Schulpflege zu bewerben. Die Schule habe ihre Kinder immer sehr stark unterstützt, und sie betrachte einen weiteren Einsatz für die Schule auch „irgendwie als Dank“, meint sie.

 

Jelka Plüss ist froh, in diesem Vorhaben auch von ihrem Arbeitgeber unterstützt zu werden, wo sie in einem 60prozentigen Pensum beschäftigt ist und eigentlich auf 80 Prozent erhöhen wollte, darauf aber zugunsten ihres ersten öffentlichen Amtes verzichten will. Schon in Neuseeland kam sie oft mit Behörden in Kontakt. Sie führte ein Backpackers Hotel, also ein Art Jugendherberge, wo viele junge, ausländische, vor allem asiatisch und europäische Gäste mit saisonal befristeten Arbeitsvisa logierten. Diese konnte sie nach Kräften unterstützen im unerlässlichen und für die meisten ungewohnten Verkehr mit allerlei Amtsstellen. Die Erfahrungen, die sie gerade auch im Schulwesen machte, zeigten ihr aber auch, dass Behördentätigkeit manchmal zäh sein kann und immer wieder viel Ausdauer und Beharrlichkeit verlangt. Für die Tätigkeit in der Schulpflege äussert sie sich deshalb zurückhaltend in Bezug auf eigene Wünsche, Pläne oder gar Visionen. Sie ist sich aber sicher, dass sie an der Arbeit in der Schulpflege viel Freude haben wird. Und sie hat die Opfiker Schule als gut geführte und sehr lebendige Einrichtung kennen gelernt. Sie habe jedenfalls auch mit der sehr aktiven und innovativen Lehrerschaft immer gute Erfahrungen gemacht. Das müsse erhalten werden, wozu allerdings auch die Lösung der Raumprobleme unabdingbar sei. Deshalb ist Jelka Plüss auch überzeugt, dass das Projekt für die Schulanlage Glattpark nun unterstützt werden muss.

 

Ihre eigenen Schwerpunkte und auch Qualitäten sieht sie am ehesten in der Förderung leistungsschwacher Kinder, in der Unterstützung beim Übergang von der Sekundarschule in weiterführende Ausbildungen oder auch im Einsatz für die sprachliche Frühförderung, also die bereits bestehenden Angebote speziell für fremdsprachige Kinder zum Erlernen der deutschen Sprache im Vorschulalter. „Letztlich werde ich aber von der Schulpflege meine Aufgaben zugewiesen erhalten, und ich bin jedenfalls offen auch für Bereiche, welche ich noch nicht kennen lernen konnte“, versichert sie. Jelka Plüss ist auch eine neugierige Frau, die von sich sagt, dass sie viel und gerne fragt und damit zuweilen ihre Gesprächspartner wohl auch etwas herausfordert. Als allein erziehende Mutter und als Geschäftsfrau, hat sie sich auch einige Durchsetzungsfähigkeit angeeignet.

Mit der Wahl von Jelka Plüss als Schulpflegerin wählen sie eine engagierte und lösungsorientierte Kandidatin, der das Wohl der Kinder und Jugendlichen am Herzen liegt.