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Kreuzung
beim Hilton - 320 gegen 0 Meinungen für den Kreisel
Die Reaktion auf unseren
Artikel im Stadt-Anzeiger vom 5. August 2004 war mehr als überwältigend.
320 Personen aus Opfikon-Glattbrugg haben bisher der FDP Ihre Meinung
mit Adressangabe und Unterschrift abgegeben. 320 zu 0 sind der Ansicht,
dass der Verkehrskreisel bestehen bleiben soll. Die FDP dankt allen, die
an der Umfrage teilgenommen haben für ihr Engagement.
Aufgrund des eindeutigen Resultats
unserer repräsentativen Umfrage werden wir das Thema in der kommenden
Sitzung des Gemeinderats Opfikon-Glattbrugg einfliessen lassen, verbunden
mit einer Anfrage an den Stadtrat. Diejenigen, welche unseren Artikel
nachlesen möchten, finden ihn unter "news" auf unser Homepage: www.fdpopfikon.ch
Man fürchtet sich im Glattal
vor der Blechlawine
Der Stau am Baregg ist
Geschichte. Das neue Nadelöhr auf der West-Ost Route heisst nun Gubristtunnel.
Auch die Kantonsregierung weiss, dass die Nordumfahrung während Spitzenzeiten
an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt ist. Die Behörden der Kantone
Aargau und Zürich wollen deshalb ab Herbst 2004 nebst einem Tempomanagement
auf der Autobahn ein "Tropfenzähler"-System bei den Einfahrten installieren.
Oberstes Ziel sei, den Verkehr auf der A1 flüssig zu halten, erfährt man
bei der Zürcher Baudirektion. Bei Staugefahr werden die Zufahrten mittels
Lichtsignalanlagen gedrosselt. Dadurch wird sich der Ausweichverkehr mit
grosser Wahrscheinlichkeit auf das Hauptverkehrsstrassennetz verlagern.
Schleichfahrten durch die Wohnquartiere werden sich nicht vermeiden lassen
und die Lebensqualität der Anwohner massiv verschlechtern. Nebst dem Fluglärm
werden wir auch noch Transitverkehr in den Quartierstrassen zu erdulden
haben. Bei den Anschlüssen Seebach und Affoltern ZH in Richtung Bern sowie
Weiningen, Urdorf Nord, Dietikon in Richtung St. Gallen, sollen die Lenkungsmassnahmen
bis Ende September eingeführt sein. Auch Opfikon-Glattbrugg soll nicht
verschont bleiben. Der bewährte Verkehrskreisel beim Hotel Hilton soll
einer Lichtsignalanlage mit "Tropfenzähler"-System weichen. Das Glattal
wie auch das Limmattal soll zum flächendeckenden Stauraum unfunktioniert
werden. So will es der Kanton.
Unsere Meinung:
Wenn schon eine Region für die Planungssünden der Vergangenheit zu büssen
hat, so erwarten wir, dass die Regierung sich bemüht, die Belastungen
zu kompensieren. Beispielsweise durch Sicherstellung der Wohnqualität
und Aufrechterhaltung des lokalen Verkehrs mittels dorfgerechter Gestaltung
des Strassenraums. Dazu gehört auch der Verkehrskreisel. Hans Schlegel
/ Pressechef
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