Freisinnig-Demokratische Partei

Presseartikel

Stadtanzeiger Opfikon vom 14.11.2002

 
 
zurück zu News
 

Parteiversammlung vom 11. November 2002


FDP Parteiversammlung vom Montag 11. November 2002

Parteipräsident Otto Peyer darf eine grosse, interessierte Versammlung begrüssen. Zu den traktandierten Geschäften haben Viele etwas zu sagen.

Eidgenössische Abstimmungen
Vizepräsident Andre Zika stellt die Asylinitiative der SVP vor. Das Initiativkomitee macht geltend, dass der Bundesrat durch die Gesetzesänderung eine zukunftsorientierte Richtung der Asylpolitik einschlagen würde. Gemäss SVP würde dies zu einer immensen Kostensenkung - weniger Asylgesuche und effizientere Abwicklung der Gesuche - führen. Ob die Annahme der Initiative tatsächlich zu einer Verbesserung der Situation führt ist jedoch fraglich.
Vom Bundesamt für Statistik werden Zahlen zitiert, die belegen, dass Berufe der unteren Einkommensstufe nur 0,2 % Arbeitslose verzeichnen. Daraus lässt sich schliessen, dass weitere Asylsuchende kaum Arbeitsplätze dieser Einkommenskategorie konkurrieren. Deshalb sollten Asylbewerber beschäftigt werden - ein Arbeitsverbot würde sich wahrscheinlich kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken.
Auch der Unmut in unserer Bevölkerung bezüglich des Asylrechtsmissbrauchs wurde angesprochen. Die unvollständige Dokumentierung des Initiativtextes und ein fehlender Gegenvorschlag des Bundesrates wurden bemängelt. Dies ist unter anderem auf eine bereits partiell erfolgte Umsetzung der vorgeschlagenen Änderungen zurückzuführen. Weiter herrscht die Meinung, dass die Umsetzung der Initiative, wie auch deren Kontrolle, schwierig bis unmöglich wäre.

1. Die Asylinitiative wird trotz den oben erwähnten kritischen Gegenargumenten deutlich angenommen.

Über die Änderung des Arbeitslosen-Versicherungsgesetzes informierte Oliver Meier. Ziel der Revision ist es, die Finanzierung der ALV langfristig und nachhaltig zu sichern. National- und Ständerat haben die ALV Revision mit deutlicher Mehrheit angenommen.
Mit der Revision des Gesetzes bleibt der Solidaritätsgedanke weiterhin erhalten. Zusätzlich würde mit den entfallenden Notmassnahmen per Ende 2003 das geltende Gesetz aus Gründen der Nichtfinanzierbarkeit versagen. Mit der Erneuerung würden die bereits vorhandenen Strukturen und Massnahmen zur Wiedereingliederung verbessert.
Fakt ist, die Revision der ALV wird auch weiterhin allen Teilen unserer Gesellschaft gerecht. Die schwächsten Bürger erhalten den grössten Schutz; von Sozialabbau kann keine Rede sein. Eine Annahme des Gesetzes würde eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz bedeuten. Aus der resultierenden Lohnkostensenkung für die Sozialpartner würde die Arbeit verbilligt, der Konsum erhöht und die Investitionen intensiviert. Unter dem Aspekt, dass über 10 Jahre Stagnation die Wirtschaft verunsichern, wird eine solche Revision zu einer dringlichen Notwendigkeit.

2. Die Revision der ALV wird einstimmig angenommen.

Kantonale Abstimmungen

Nach ausgiebiger Diskussion mit bildungspolitischen und finanziellen Aspekten wird
1. die Änderung der Kantonsverfassung und das neue Volksschulgesetz mit grosser Mehrheit angenommen.
2. das Bildungsgesetz mit grosser Mehrheit angenommen.

Die Starthilfe für jugendliche Ausländer / Integrationskurse sorgte für eine angeregte Diskussion. Die Attraktivität soll auch in diesem Bereich nicht gefördert werden.
3. Die Starthilfe wird von einer knappen Mehrheit abgelehnt.

Stadtrat Werner Brühlmann stellt den Kredit für die Fernwärmeerschliessung Oberhauserriet, Opfikon vor. Aufgrund der Energieplanung wurde die Fernwärmeversorgung für den Glattpark im Quartierplan festgelegt. Obwohl der Glattpark unmittelbar neben dem Fernheizkraftwerk liegt überwiegen in der Versammlung wirtschaftliche und ökologische Bedenken.

4. Der Kredit für die Fernwärme wird von der Partei klar abgelehnt.

Wahl Friedensrichter

Herr Christian Ulrich würde sein Amt als Friedensrichter sehr gerne weiterführen, da er viel Befriedigung in dieser Tätigkeit findet. Er stellt sich somit zur Wiederwahl.

Die Anwesenden unterstützen Christian Ulrich einstimmig.

Verschiedenes

Am 1.Dezember betreibt die FDP einen Stand am alljährlichen "Chlausmärt". Die Erträge werden dem ZwirniTräff (Freizeitclub für geistig Behinderte) zugutekommen.

Wir hoffen auf regen Besuch!

 

zum Anfang

Ihre FDP Opfikon

Glattbrugg, 14.11.2002

zurück zu News

 





© Copyright by FDP Opfikon-Glattbrugg, Auszüge auch teilweise nur mit Genehmigung des Webseiten-Eigentümers möglich.