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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis aller Menschen; der Schweizerinnen und Schweizer im Besonderen. Dies zeigt sich etwa am Beispiel einer wiederkehrenden internationalen Versicherungs-Rangliste, in welcher die Schweiz immer wieder eine Spitzenposition einnimmt. Und zwar nicht bloss aufgrund des hohen Prämienniveaus. Nur wer sich sicher fühlt, fühlt sich auch wohl. Unsere Bevölkerung hat ein Recht auf dieses Wohlbefinden. Aber auch die Pflicht, etwas dazu beizutragen. Immer wieder wird in unseren Zeitungen über Gewalt von Randalierern gegenüber zufällig ausgewählten, unschuldigen Einzelpersonen berichtet. Im "harmlosesten" Fall handelt es sich dabei um Verbal-Attacken. Oft wird aber auch genötigt und beraubt (Geld raus!) oder gar massive körperliche Gewalt angewendet. Die meisten der sogenannt "unbeteiligten" Passanten wenden sich in solchen Fällen leider ab und sind froh, selbst nicht betroffen zu sein. Doch genau in solchen Situationen sollte die viel beschworene Solidarität zum Tragen kommen. Den Angegriffenen beistehen und helfen oder sofort Hilfe anfordern (fast alle haben ja heute ein Handy in der Tasche), sollte Selbstverständlichkeit sein. Wenn solche Gewalttätigkeiten schon unter Schülern auftreten, was leider vorkommt und sehr schlimm ist, kommt es stark darauf an, dass sich die Eltern von Betroffenen für ihre Kinder wehren. Die Kinder müssen das Vertrauen ihrer Eltern spüren, damit sie solche Vorkommnisse zu Hause zu erzählen bereit sind. Oft haben Schüler nämlich Angst davor, die Namen ihrer Peiniger herauszurücken, weil sie sich vor Racheakten fürchten. Polizei und Schulpflege haben in solchen Fällen schon bewiesen, dass sie gewillt und in der Lage sind, hart durchzugreifen. Aber sie müssen von solchen Attacken Kenntnis haben. Aber auch die Politik ist gefordert. Das vermehrte Patrouillieren der Polizei in der Stadt Opfikon ist begrüssenswert. Es geht aber auch darum, gewisse Orte baulich so um-zugestalten, dass das Sicherheitsgefühl steigt und damit umgekehrt die Möglichkeit für kriminelle Handlungen im Schatten der Öffentlichkeit massiv sinkt. Der Bahnhof Opfikon ist ein Paradebeispiel dafür. Es ist kein Zufall, dass gerade auf diesem Bahnhofareal schon mehrfach Zwischenfälle stattgefunden haben. Der Bahnhof befindet sich im Untergrund, ist unübersichtlich und überdies schwach beleuchtet. Diese Schummrigkeit führt auch dazu, dass immer wieder viel Unrat dort illegal entsorgt wird. Als Krönung der Schweinereien sei hier auch noch die Zweckentfremdung des Lifts in ein Pissoir erwähnt! Dieser Bahnhof Opfikon soll nun saniert werden. Die SBB wollen zur Attraktivitäts-Steigerung ihre Bahnhöfe freundlicher und schöner gestalten. Dazu stellen sie viel Geld zur Verfügung. Der Bahnhof Opfikon soll derart umgestaltet werden, dass Tageslicht bis zu den Perrons vordringen kann. Mit mehr Licht und anderen baulichen Massnahmen (u.a. helle Wände) soll der Bahnhof transparenter gestaltet werden. Wenn dadurch mehr Leute Überblick über das Areal haben und sich potentielle Randalierer stärker beobachtet fühlen, wird die Bereitschaft zur Gewaltanwendung bestimmt kleiner werden. Auch Video-Überwachungen, wie sie auf dem Flughafen Zürich-Kloten gang und gäbe sind, könnten zu vermehrter Sicherheit führen. Zu guter Letzt soll auch der Lift transparent (sprich: aus Glas) gefertigt werden, damit er wieder ausschliesslich seinem eigentlichen Zweck, dem Befördern von Personen von oben nach unten oder umgekehrt, dienen kann. Dass dies alles natürlich auch Kosten für unsere Stadt Opfikon verursachen wird, ist klar. Die SBB heissen nämlich auch nicht Pestalozzi. Aber dieses Geld (man spricht von über 6 Millionen Franken) sollte uns dieser Bahnhof wert sein. Ein Bahnhof ist immer auch eine Visitenkarte für eine Stadt. Der öffentliche Verkehr soll ja auch in unserer Region künftig noch vermehrt gefördert werden. Schon jetzt kommen viele der zahlreichen Hotelgäste und Geschäftspartner von ortsansässigen Unternehmen per Bahn in unsere Stadt. Wenn hoffentlich bald noch mehr Hotels auf unserem Stadtgebiet entstehen werden, wäre es sicher angebracht, wenn deren Gästen auf einem Bahnhof ankommen würden, welcher dem sauberen und modernen Image der Schweiz auf der ganzen Welt vollauf entsprechen kann. |
| Paul
Remund , Gemeinderat FDP Glattbrugg, 14.03.2002 |
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Die Entwicklung unserer Region hat bezüglich Verkehr und Lärm in den letzten 10 Jahren eine massive Veränderung erfahren. Opfikon ist, bezogen auf unsere Arbeitsplätze, entwicklungsmässig eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden in der Schweiz. Die Begründung dafür finden wir einerseits in der zentralen Lage und andererseits in unserer Flughafennähe. Diese "gute" Lage bringt nun leider immer mehr auch Nachteile zum Vorschein. Die gute Verkehrsanbindung bedeutet auch gleichzeitig immer steigende Immissionen. Opfikon wird von zwei Autobahnen durchquert, zwei wichtige Eisenbahnachsen durchfahren unsere Stadt und zuletzt überfliegt uns der Luftverkehr. Vor 2-3 Jahren noch konnte man der Presse mindestens wöchentlich eine Negativmeldung entnehmen. Meist beinhaltete diese jedoch "nur" den Fluglärm. Dies veranlasste die FDP vor etwas mehr als einem Jahr ein Postulat zur Umzonung der am meisten betroffenen Siedlungsgebiete nordwestlich der Schaffhauserstrasse (Rohr-, Damm- und Plattenstrasse) einzureichen. Dieses Gebiet wird nördlich von der Bahn, nordöstlich von der Autobahn, südlich von der Schaffhauserstrasse und von oben mit Fluglärm belärmt. Darum ist hier ganz speziell Handlungsbedarf. Wir möchten reagieren und etwas ändern, das ist besser als nur jammern. Kurz nach diesem politischen Vorstoss, erliess unabhängig davon, der Regierungsrat ein faktisches Bauverbot für Wohnbauten nordwestlich der gesamten Schaffhauserstrasse inkl. Teilen südöstlich der Schaffhauserstrasse (Müllacker- Ifang- und der Anfang der Wallisellerstrasse). Ein Bauen von Wohnraum in diesem Gebiet ist nur mit enormen Auflagen noch möglich. Der Stadtrat hat nun die Weichen gestellt und eine Revision der Bau- und Zonenordnung veranlasst. Was ist unser Ziel? a) Umzonungen b)Opfikon und Oberhausen c) übrige Wohngebiete
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André Zika, Gemeinderat FDP Glattbrugg, 14.03.2002 |
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